Die Zukunft des Internets: Ein Vergleich persönlicher Visionen mit Expertenmeinungen:

Im Jahre 2014 werden 90% aller Menschen online sein. Ich kann dieser Vision nur zustimmen, bedenkt man, wie rasant sich das Medium trotz der technischen Hürden verbreitet hat. Einfacher zu bedienende Technologien wie verbesserte Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Übertragungsgeschwindgkeiten) verhelfen dazu, dass das Internet als Massenmedium genauso selbstverständlich zu bedienen sein wird, wie der Fernseher oder das Radio.
Der PC wird zur ultimativen Unterhaltungmaschine. Für viele ist er das schon heute. Ob Arbeitsgerät (Musikcomputer, Grafikbearbeitung, Videoschnitt, etc.), Spielgerät (Videospiele, etc.), Kommunikationsgerät (Internettelefonie, Chat, Mail, etc.), Wissensdatenbank (Internet) oder Multimedia-Maschine (Audio, Video).
Im heimischen Wohnzimmer beherrscht der PC alle Funktionen der traditionellen Medien wie Telefon, Videorecorder oder CD-Player. Das Internet spielt dabei eine zentarle Rolle: Erst dadurch wird die Kommunikation ermöglicht.
Es wird eine Fusion von Video (TV), Radio (Webradio!!!) und Zeitung geben.
Das Internet als Multimedia-Plattform, in dem alle traditionellen Medien vereint werden.
Die Experten sprechen auch einen Kraetivitätsboom aus: Schon jetzt sind viele private Homepages online, die vor Kreativität nur strotzen. Das Internet heisst grenzenlose Freiheit. Aber auch genau darin kann auch eine Gefahr liegen: Stichwort: „Rise of extreme communities“: Extreme Gruppierungen werden 2014 durch das Internet vermehrt die Möglichkeit nutzen, ihre Ziele und Ansichten durch das Web zu kommunizieren.
Auch hier sehe ich die große Bedeutung aber auch Gefahr von „Gate-Keepern“, die dem User eine Auswahl aus den unzähligen Info-Seiten geben. Auch hier wird die Monopol-Gefahr deutlich. (Stichwort „Google“). Auch die Gefahr von “Internet-Kriminalität” (Online-Banking) und Internetsicherheit (Trojaner und Viren) werden im Jahr 2014 ebenfalls das Web bestimmen.
Der Einzug des Internets bzw. des PC`s in den Schulalltag breitet sich schleppend aus. „Virtuelle Klassenzimmer“ sind als Pilotprojekte vielleicht in Maerika im Jahre 2014 denkbar, ob allerdings im bürokratischen Deutschland eine ähnlich rasante Entwicklung bemerkbar machen wird, würde ich bezweifeln.
Wählen über das Internet: Bei den amerikanischen Wahlcomputern war bekanntlich schon viel schiefgegangen. Ich halte im Jahre 2014 Online-Wahlen zu verfrüht. Die Manipulationswahrscheinlichkeit ist meiner Meinung nach zu groß. Vielleicht wird es ein sicheres System in 10 Jahren geben, aber wer kontrolliert das System, wer entwickelt es... Bis die rechtlichen, wie politischen Rand-Bestimmungen beschlossen werden, damit es reibungslos funktioniert und Verfassungskonform ist, wird bestimmt noch mehr Zeit vergehen müssen, zumal ja nur alle 4 Jahre gewählt wird...zumindest außerhalb Deutschlands ;-).
Eine Gefahr sehe ich in den Peer-to-peer Netztwerken: Der Tausch von Musik- wie Videodaten sowie Programmen wird bis 2014 vermehrt zunehmen. Die entsprechenden Industrien müssen das Internet endlich als vollwertiges und neues Medium akzeptieren und sich neue (Markt-)Strategien mit entsprechender Einbindung des Webs überlegen. Viele Musiklabels haben schon jetzt einen neuen Markt (über das Internet) entdeckt.
Das alles ruft förmlich nach einer Ordnung. Regeln gibt es schon seit seinem Entstehen: Verhaltenskodexe der Community-Mitgliedern z.B. . Aber je komplexer die Welt des Webs wird, desto undurchschaubarer wird auch das ganze. Vielleicht gibt es ja irgendwann eine „Internet-Polizei“. Und das kann wohl dauern. Bedenkt man, dass es die Menschheit in der wirklichen Welt bis heut noch nicht hinbekommen hat, eine Ordnung zu schaffen. Wie schaut es dann erst im Cyberspace aus?

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